Günter Grass heim im Reich
Eigentlich möchte man dem Waffen-SS-Veteran Günter Grass einfach mal die Zwiebeln häuten. Aber das würde nur das persönliche Wohlbefinden steigern, politisch jedoch wenig weiterhelfen. Denn das Problem ist nicht bloß er, der, weil er nie dichten konnte, uns seine inneren Abgründe in seinen ungeschliffenen Worten offenbaren musste. Das Problem ist das Volk der Antisemiten, dessen Gewehrlauf er gestern war und dessen Sprachrohr er heute ist. „Ach, es ist alles schrecklich!“, hat Marcel Reich-Ranicki seiner FAZ mitgeteilt. In den Kommentaren schlägt dem konservativen Juden blanke Verachtung entgegen. Es ist schrecklich. Mehr »


